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Filament-3D-Drucker, auch als FDM oder FFF bekannt, sind im privaten, schulischen und professionellen Umfeld am weitesten verbreitet.
All diese 3D-Drucker arbeiten, indem sie ein Kunststofffilament schmelzen, das Schicht für Schicht aufgetragen wird, bis ein dreidimensionales Bauteil entsteht.

Nun ist es aber wichtig, die Teile Ihres 3D-Druckers gut zu kennen, denn sonst verstehen Sie nicht, warum Ihre Drucke misslingen, wie Sie die Qualität verbessern oder welche Einstellungen im Einzelfall sinnvoll sind.

 

Teile eines 3D-Druckers

 

Wichtigste Teile eines Filament-3D-Druckers

Bevor wir auf den Extruder und die Funktionsweise im Detail eingehen, sollten Sie sich über die Komponenten im Klaren sein, die in einem FDM-Drucker zusammenwirken:

  • Rahmen oder Chassis: sorgt für Steifigkeit und Stabilität. Ein solides Chassis verringert Vibrationen und verbessert die Maßgenauigkeit.
  • X-, Y- und Z-Achsen: ermöglichen die Bewegung des Kopfes und/oder des Betts. Ihre Ausrichtung und Laufruhe beeinflussen die Schichtqualität unmittelbar.
  • Druckbett: die Fläche, auf der das Bauteil entsteht. Es kann beheizt oder unbeheizt sein und muss korrekt nivelliert werden.
  • Extrusionssystem: zuständig für das Fördern, Schmelzen und Auftragen des Filaments.
  • Elektronik und Motoren: koordinieren Bewegungen, Temperaturen und Geschwindigkeiten.
  • Lüfter: kühlen je nach Druckphase das Material und das Hotend.

 

Unter all diesen Elementen ist eines besonders kritisch: der Extruder.

Was ist der Extruder?

Der Extruder steuert den Filamentfluss in Richtung Druckbereich.
Wenn bei einem Filament-3D-Drucker der Extruder nicht richtig arbeitet, lässt sich das Bauteil nicht sauber drucken, so gut die übrigen Parameter auch kalibriert sein mögen.

Pfeil-SymbolEin gut eingestellter Extruder garantiert Ihnen:

  1. Gleichmäßige Extrusion.
  2. Einheitliche Schichten.
  3. Weniger Verstopfungen und Fehldrucke.

 

Wichtig zu verstehen: Der Extruder ist kein einzelnes Bauteil, sondern eine Gruppe von Elementen, die aufeinander abgestimmt arbeiten.

 

Extruder: Teil eines 3D-Druckers

 

Hauptbestandteile des Extruders

  1. Extrudermotor.
    Er schiebt oder zieht das Filament in sehr präzisen Schritten. Von seiner Stabilität hängt ab, dass die Materialmenge konstant bleibt.
  2. Antriebssystem.
    Es handelt sich um ein gezahntes Rad oder ein Doppelrad, das sich in das Filament „verbeißt“ und es ohne Durchrutschen zum Hotend fördert.
  3. Filamentführung.
    Bei Bowden-Systemen läuft das Filament durch einen Schlauch zum Hotend; bei Direct-Drive-Systemen sitzt der Extruder auf dem Druckkopf. Jede Bauweise hat je nach Material ihre Vorzüge.
  4. Hotend.
    Das ist der heiße Teil, in dem das Filament schmilzt. Dazu gehören Heizblock, Heizpatrone, Thermistor und Düse.

Wie funktioniert ein Filament-3D-Drucker?

Die Funktionsweise eines FDM-3D-Druckers folgt einem klaren, sich wiederholenden Ablauf:

Pfeil-SymbolSchritt 1: 3D-Datei (STL-Dateien).
Alles beginnt mit einer STL-Datei, die die Form des Bauteils festlegt. Diese Dateien können Sie selbst entwerfen oder druckfertig herunterladen.

Bei Winkle finden Sie druckfertige STL-Dateien, ideal für den Einstieg, zum Kalibrieren Ihres Druckers oder zum Ausprobieren neuer Filamente:

Pfeil-SymbolSchritt 2: die Datei für den Druck vorbereiten.
Die STL-Datei wird in einem Programm namens Slicer geöffnet, das das Modell in Schichten zerlegt und die Anweisungen für den Drucker erzeugt. Hier stellen Sie Grundwerte ein wie:

  • Schichthöhe.
  • Geschwindigkeit.
  • Temperatur.

 

STL-Dateien zum einfachen Drucken mit einem 3D-Drucker.

 

Pfeil-SymbolSchritt 3: Extrusion und Bewegung.
Der Extruder, eines der zentralen Teile eines 3D-Druckers, fördert das Filament zum Hotend, wo es schmilzt und durch die Düse austritt. Gleichzeitig bewegen die X-, Y- und Z-Achsen den Kopf und das Bett, um jede Schicht aufzubauen.

Pfeil-SymbolSchritt 4: Schicht für Schicht drucken.

Der Drucker trägt das Material nach und nach auf, bis das Bauteil fertig ist. Die richtige Temperatur und Belüftung sorgen dafür, dass der Kunststoff abkühlt und seine Form behält.

Pfeil-SymbolSchritt 5: das Bauteil entnehmen.
Ist der Druck beendet, wird das Bauteil vom Bett gelöst und bei Bedarf werden Stützstrukturen entfernt oder es wird leicht nachbearbeitet.

Passende STL-Dateien zu verwenden, die Teile des 3D-Druckers zu kennen und mit hochwertigen Filamenten wie denen von Winkle zu arbeiten, macht beim Endergebnis den Unterschied.

Fragen zu den wichtigsten Teilen eines 3D-Druckers

Wenn Sie noch keinen Drucker haben, folgen Sie unseren Tipps dazu, welchen 3D-Drucker Sie kaufen sollten, wenn Sie gerade anfangen.

Winkle-SpulensymbolWelcher 3D-Druckertyp eignet sich am besten für den Anfang?
Filament-3D-Drucker (FDM) werden Einsteigern am häufigsten empfohlen, wegen ihrer einfachen Bedienung, der Kosten und der Vielfalt verfügbarer Materialien.

Winkle-SpulensymbolWelches Teil des 3D-Druckers fällt am häufigsten aus?
Extruder und Hotend sind meist die kritischsten Komponenten, da sie mit Hitze und ständiger Bewegung arbeiten. Eine schlechte Extrusion ist häufig die Ursache vieler Fehler.

Winkle-SpulensymbolWas ist eine STL-Datei und wozu dient sie?
Eine STL-Datei ist das digitale Modell, das die Form des zu druckenden Bauteils festlegt. Ohne eine zuvor vorbereitete STL-Datei kann der Drucker nicht drucken.

Winkle-SpulensymbolWarum druckt mein Drucker schlecht, obwohl er gut kalibriert ist?
Weil die Kalibrierung allein nicht ausreicht. Wer versteht, wie die Teile des 3D-Druckers zusammenwirken, erkennt Probleme bei Extrusion, Temperatur oder Bewegung.

Winkle-SpulensymbolKann ich jede STL-Datei auf jedem 3D-Drucker drucken?
Nicht immer. Das hängt von der Größe, dem Druckertyp, dem Material und den Slicer-Einstellungen ab. Deshalb empfiehlt es sich, STL-Dateien zu verwenden, die für FDM-Drucker gedacht sind.

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